WIRTSCHAFTSNACHRICHTEN

Die Reform der Arbeitnehmer-Entsenderichtlinie bringt deutsche Arbeitgeber auf: Sie befürchten weniger Wettbewerb und mehr Bürokratie auf dem Arbeitsmarkt. Die Bundesregierung will der umstrittenen Reform am Montag zustimmen.

Die EU-Kommission prüft Vorwürfe, dass sich deutsche Autobauer unzulässig abgesprochen haben. Daimler bietet sich als Kronzeuge an.

Piloten von Air Berlin, die zur Lufthansa-Tochter Eurowings wechseln, müssen laut einem Medienbericht mit drastischen Gehaltseinbußen rechnen. Bei ihrem neuen Arbeitgeber sollen sie teilweise mehr als 40 Prozent weniger verdienen.

Im Zusammenhang mit Kartellvorwürfen gegen die deutsche Autoindustrie hat die EU-Kommission Büros von BMW durchsuchen lassen. Der Autobauer Daimler beantragte unterdessen einen Kronzeugenstatus. Bei Volkswagen erklärte man, dass es bislang keine Untersuchungen an eigenen Standorten gegeben habe.

Nach elf Jahren Bauzeit zündet Uniper im Kraftwerk Datteln IV zum ersten Mal die Kohle an. Das Land will die Quecksilber-Vorgaben des früheren Umweltministers Remmel kippen. Eine lange Geschichte von Planungschaos und Widerstand geht zu Ende.

Amtliche Statistiker liefern neue Vergleiche zwischen Deutschland und den übrigen EU-Staaten.

Schon in wenigen Tagen könnte die insolvente Air Berlin rund 4000 Mitarbeitern die Kündigung ausstellen, sofern nicht doch eine Transfergesellschaft einspringt.

Vor 30 Jahren stürzten die Aktienkurse weltweit ab, erstmals hatten voll automatisierte Handelssysteme einen Börsen-Crash ausgelöst.

Tina Müller hat Opel ein frisches Image verpasst. Nun soll sie den Parfümhändler Douglas modernisieren - während Zalando und Co. die Düsseldorfer angreifen.

Frank Kebekus, der Generalbevollmächtigte von Air Berlin, über das Gehalt des Vorstandschefs und die Chancen auf Jobs trotz Insolvenz.